Fettes Essen macht nicht zwangsläufig dick

Die individuelle Reaktion auf Nahrungsbestandteile scheint variabler zu sein als bisher vermutet. Auf eine fettreiche Diät reagieren einer Studie zufolge Patienten mit beginnendem Diabetes oder manifester Fettstoffwechselstörung zwar ungünstig. Vor allem bei jüngeren Probanden verschlechterten sich oft weder Blutfette noch Zuckerstoffwechsel.

Von Philipp Grätzel von Grätz

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Pressemitteilung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) vom 22.02.2011

Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen vorbeugen 

Neues Fachheft der BZgA informiert über Qualitätskriterien für Angebote zur Prävention von Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen

Gemeinsam mit einer interdisziplinären Arbeitsgruppe hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Qualitätskriterien für Maßnahmen der Gesundheitsförderung und Prävention von Übergewicht und Adipositas bei Kindern und Jugendlichen entwickelt. Der Kriterienkatalog ist in einem neuen BZgA-Fachheft der Reihe "Gesundheitsförderung KONKRET" erschienen. Kernstück ist eine Checkliste mit 20 Qualitätskriterien, deren Notwendigkeit und Bedeutung in den dazugehörigen  Hintergrundinformationen ausführlich erläutert werden.

Winterspeck ade

Gesund abnehmen mit Gemüse

(djd). Wer ernsthaft, erfolgreich und langfristig abnehmen möchte, sollte die Finger von Blitzdiäten und radikalen Hungerkuren lassen. Sie bringen zwar zunächst Erfolge, aber diese sind in der Regel nur darauf zurückzuführen, dass der Körper Wasser und Muskelmasse verliert. Wenn dann endlich das Fett dran wäre, ist die Diät meistens schon wieder beendet.

Fasten braucht Regeln

Die wichtigsten "Zutaten" für eine erfolgreiche Kur

(djd). Immer mehr Menschen wollen ihren Körper durch eine vorübergehende Fastenkur grundlegend regenerieren. Damit ein solches Vorhaben erfolgreich verlaufen kann, sollten allerdings die wichtigsten Regeln modernen Fastens unbedingt beachtet werden.

Entschlackung in drei Schritten

Krankhaftes Übergewicht

(djd). Ein dicker Bauch ist weitaus gefährlicher als ein massiges Hinterteil: Nicht nur Männer, sondern auch Frauen werden heute vor dem gefährlichen Bauchfett gewarnt. Der Schwimmring um die Körpermitte erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Schlaganfall und Bluthochdruck.

Die Natur auf einem Löffel

Omnimolekulares Lebensmittel ergänzt die Ernährung auf natürliche Weise

(djd). Eine gesunde Ernährung gehört heute in Deutschland zu den Gesprächsthemen Nummer eins. Während Ernährungswissenschaftler in Talkshows die Notwendigkeit einer ausgewogenen Kost betonen, zeigen Starköche im Fernsehen, dass man nicht viel Zeit zur Zubereitung eines vitalstoffreichen Gerichts benötigt. Doch nur wenige Zuschauer stellen sich nach der Sendung tatsächlich an den Herd. Viele greifen stattdessen zu Fertiggerichten oder Convenience Food und ergänzen fehlende Vitamine und Mineralstoffe allenfalls mit synthetischen Nahrungsergänzungsmitteln.

Die Leber schützen und stärken

Auch die Verdauungsorgane haben mit dem Alter zu kämpfen

(djd). "Ein guter Koch ist gleichzeitig auch ein guter Arzt", besagt ein altes Sprichwort. Zu Recht, denn an der Zubereitung der Speisen liegt es, ob sie schmackhaft, nährstoffreich und bekömmlich sind. Dennoch klagen vor allem ältere Menschen häufig über Unwohlsein nach dem Essen, obwohl sie sich bewusst ernähren. Die Ursache kann bei den Verdauungsorganen liegen, deren Funktionsfähigkeit mit dem Alter häufig nachlässt: Der Magen entleert sich langsamer und nach dem Essen stellt sich leicht ein Völlegefühl ein. Auch der Darm arbeitet schwerfälliger, denn die Muskulatur des Verdauungsorgans verliert mit den Jahren an Elastizität. Gleichzeitig nimmt das Organvolumen der Leber ab, sie wird schlechter durchblutet und bildet weniger Enzyme.

Geregelte Mahlzeiten statt Schnellimbiss

Esskultur beeinflusst den Taillenumfang

(djd). Britney Spears kämpft bekanntlich ständig gegen den Jo-Jo-Effekt, und auch die schlanke Shakira soll als Kind pummelig gewesen sein. Wenn Promifrauen zu viele Pfunde auf die Waage bringen, starten sie häufig eine Crashdiät, um ihrem Körperideal möglichst bald wieder zu entsprechen. Dass dies gesundheitsschädigende Folgen haben kann, hängt niemand an die große Glocke. Doch gerade Jugendliche, die ihren Idolen nacheifern, können ihren heranwachsenden Organismus durch Mangel- und Fehlernährung schädigen. Folgen wie Abgeschlagenheit, Schwindel und Herzrhythmusstörungen sind keine Seltenheit. Auch anhaltende Essstörungen können sich entwickeln.

Das gibt Sportlern Kraft

Hülsenfrüchte bringen Bewegung auf den Speiseplan

(djd). Wer Ausdauersport betreibt, lebt gesünder als ein Bewegungsmuffel. Noch gesünder lebt, wer sich auch gesund ernährt. Lebensmittel mit vielen Nähr- und Ballaststoffen sind für Sportler wertvoll. Bei Fett hingegen halten sie sich besser zurück, denn zu viel Fett kann die Ausdauer mindern. Diesen Anspruch an gesunde Lebensmittel erfüllen etwa Hülsenfrüchte. Sie liefern neben reichlich Eiweiß wertvolle Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium, Eisen und Zink sowie wichtige Ballaststoffe. Ihr hoher Anteil an Kohlenhydraten sorgt gleichzeitig für eine langanhaltende, angenehme Sättigung.

Mit gesünderem Lebensstil zur Traumfigur

Beim Heilfasten purzeln die Pfunde ganz nebenbei

(djd). Jeder, der schon einmal eine Diät gemacht hat, kennt das: Die Pfunde wollen einfach nicht mehr purzeln. Obwohl man sich streng an die Diät hält und beim Training schwitzt, tut sich auf der Waage nichts mehr. Es gibt viele Gründe, warum es mit dem Abnehmen nicht klappt: Neben hormonellen Ursachen und mentalen Blockaden können sich auch begangene Ernährungsfehler bei einer Diät negativ auswirken. Deshalb rät Dr. med. Marion Nöthig, leitende Ärztin in der Privatklinik Schloss Warnsdorf, eingespielte Verhaltensmuster zu verändern: "Das gelingt fernab vom alltäglichen Stress, außerhalb des eigenen Umfelds, sehr viel leichter und sehr viel besser."

Fitmacher fürs Herz

Umfrage: Mit einer gesunden Lebensweise bereits im Kindesalter beginnen

(djd). Wie eine aktuelle Umfrage von TNS Emnid im Auftrag von tetesept ergab, sind sich mehr als zwei Drittel der Deutschen bewusst, dass eine herzgesunde Lebensweise bereits im Kindesalter beginnen muss. Experten wie Professor Dr. med. Helmut Gohlke, Präventionsmediziner und Chefarzt der Abteilung Klinische Kardiologie II am Herz-Zentrum in Bad Krozingen, bestätigen diese Einschätzung: "Körperliche Aktivität, gesunde Ernährung und Nichtrauchen sind wichtige Komponenten einer gesundheitsbewussten Erziehung von Kindern und Jugendlichen."

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